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SUMMARY:CAP ARCONA Gedenklauf
DESCRIPTION:Ausschreibung             die Strecken           
  Anmeldung\nVor den anrückenden britischen Truppen wurden die verbliebene
 n KZ-Häftlinge aus dem Konzentrationslager Neuengamme Ende April nach L
 übeck transportiert. Mehr als 9000 Häftlinge wurden dort auf Schiffe geb
 racht. Am 20. April 1945 trafen vorerst über 4000 Gefangene aus dem KZ N
 euengamme im Lübecker Industriehafen ein und wurden mit ihrer Bewachung a
 uf zwei kleinere beschädigte Schiffe gebracht\, die Thielbek und die A
 then. Auch auf der Elmenhorst wurden zeitweise Häftlinge untergebracht.
  Am 26. April kamen weitere 2500 Häftlinge aus dem KZ Neuengamme sowie Ü
 berlebende des Todesmarsches vom KZ Fürstengrube und anderen schlesisch
 en Lagern an und wurden auf der Cap Arcona eingeschifft. Zeitweilig war 
 die Cap Arcona mit 7500 Häftlingen an Bord völlig überfüllt. Mangelh
 afte Ernährung und unzureichende hygienische Zustände führten zu einem 
 Massensterben.\n\nAm 30. April 1945 wurden alle KZ-Häftlinge französisch
 er Nationalität und einige Belgier und Niederländer von den Schiffen ans
  Ufer gebracht und mit den „Weißen Bussen“ des schwedischen Roten K
 reuzes zu zwei Dampfern transportiert\, die sie  nach Trelleborg übers
 etzten. Schließlich wurde ein Teil der Häftlinge von der Cap Arcona au
 f die anderen beiden Schiffe gebracht\, so dass sich Anfang Mai etwa 4600 
 Häftlinge und 500 Seeleute\, Flakmatrosen und Bewacher auf der Cap Arcon
 a befanden. Die Angabe über die Zahl der Menschen auf der Cap Arcona s
 chwankt in verschiedenen Beschreibungen zwischen 4500 und 6000.\n\nAm 3. 
 Mai 1945 lagen die Cap Arcona und die Deutschland in der Lübecker B
 ucht zwischen Neustadt und Scharbeutz. Die Deutschland wurde in einer
  ersten Angriffswelle von der 184. Squadron der RAF Second Tactical Air F
 orce angegriffen. Daraufhin verließen 80 Personen der Rumpfbesatzung das
  Schiff. Auf dem Schiff waren keine KZ-Häftlinge. Bei der zweiten Angriff
 swelle durch die 197. Squadron wurde die Deutschland versenkt.\n\nDie A
 then blieb in Neustadt im Marinehafen\, die Thielbek brachte Häftlinge
  auf die Cap Arcona. Da die Schiffe nicht besonders gekennzeichnet und mi
 t Bordwaffen ausgestattet waren\, wurden sie von alliierten Fliegern vom 
 Militärflugplatz Plantlünne/Wesel für Truppentransporter gehalten. Der 
 Großangriff von 200 Jagdbombern vom Typ Hawker Typhoon Mk. IB\, bewaf
 fnet mit vier 20-mm-Maschinenkanonen Hispano Mk. II und wahlweise zwei B
 omben mit 227 kg oder acht ungelenken Luft-Boden-Raketen Typ RP-3\, der
  Royal Air Force galt zahlreichen Schiffen\, die in der Kieler und Lübe
 cker Bucht lagen\, und sollte die vermutete Absetzbewegung deutscher Trupp
 en über die Ostsee verhindern. Dabei wurden 23 Schiffe versenkt und 115 S
 chiffe beschädigt.\n\nDie Cap Arcona wurde in vier Angriffswellen von J
 agdbombern der britischen Luftwaffe angegriffen und in Brand geschossen. D
 ie Angriffe der 198. Squadron brachten Cap Arcona und Thielbek gegen a
 ußer Kontrolle. Die Thielbek versank nach 15 Minuten. Die Cap Arcona
  legte sich auf die Seite\; versank aber aufgrund der geringen Wassertief
 e nicht.\n\nRund 6400 der etwa 7000 KZ-Insassen auf der Cap Arcona und d
 er Thielbek verbrannten\, ertranken oder wurden erschossen. Da die Wasse
 rtemperatur an dem Tag nur 8 °C betrug\, konnten die meisten Häftlinge 
 sich nicht schwimmend ans Ufer retten\, da vorher ihre Kräfte versagten. 
 Außerdem gab es Angriffe mit Bordwaffen durch die britischen Piloten auf 
 die schwimmenden Überlebenden.\n\nWirkungsvolle Rettungsmaßnahmen liefen
  verspätet an. Nur ein geringer Teil der Häftlinge wurde von Booten aufg
 enommen\, die sich vorrangig um die Rettung von Marineangehörigen bemüht
 en. Aus anderen Booten\, so aus einer „Flottille deutscher Kriegsfischk
 utter“\, schoss man auf die im Wasser um ihr Leben kämpfenden Häftling
 e.\n\nwikipedia.org
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